03. April 2009

Schulprogramm der GS Greif

Schulprogramm der GS Greif

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G   gemeinsam lernen und entdecken

R   respektieren und achten

E   enge Zusammenarbeit

I    Integration

F    Fördern

Unsere Schule ist eine „Volle Halbtagsschule” –

eine Lernstätte für alle Kinder – ohne Ansehen

ihrer Herkunft, ihrer Nationalität oder ihrer

Religion


1. Leitziele

■ Eine hohe Qualität des Unterrichts steht im Mittelpunkt unserer Bemühungen

■ In unserer Schule gestalten und bestimmen die Kinder im Unterricht und im Schulleben mit und übernehmen Mitverantwortung

■ Die uneingeschränkte vertrauensvolle Kooperation mit den Eltern ist ein wesentliches Element unserer Schulphilosophie

■ Die ständige Fortbildung aller Kollegen ist eine notwendige Voraussetzung für die Verwirklichung unserer angestrebten Ziele

2. Strategische Ziele

■ Wir fordern und fördern alle Kinder und sorgen für Ausgleich bei Benachteiligungen.

■ Die Schüler lernen verschiedene Arbeitsformen kennen, in denen sie allein oder gemeinsam lernen können, um eine umfassende Handlungskompetenz zu entwickeln.

Sachkompetenz:

Durch Auseinandersetzung mit Inhalten, Aufgaben und Problemen verstehen die Schüler zunehmend Inhalte und erkennen Ordnungen bzw. Strukturen in verschiedenen Wissensbereichen

Methodenkompetenz:

Die Schüler lernen Zusammenhänge herauszufinden und herzustellen. Sie wenden Lernstrategien an und setzen fachspezifischische Abeitsweisen zielorientiert ein.

Soziale Kompetenz:

Die Kinder entwickeln die Fähigkeit gemeinsam zu lernen, sich gegenseitig zu achten und Andersartigkeit des Anderen zu respektieren.

Personale Kompetenz:

Die Kompetenz gründet auf Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, auf wachsende emotionale Abhängigkeit. Die Kinder können zunehmend mit eigenen Stärken, Schwächen, Erfolgen, Misserfolgen und inneren Konflikten umgehen. Sie sind in der Lage, Entscheidungen zu treffen, diese zu begründen und zu verantworten.

3. Operationelle Ziele

Wir realisieren überwiegend binnendifferenzierten und geöffneten Unterricht und schaffen Handlungsspielräume, die eigenständige Entscheidungen über Arbeitsformen und Arbeitsmöglichkeiten hervorrufen.

Individuelle Förderpläne sind Arbeitsgrundlage für jeden Lehrer.

Neben der Hilfe zur Überwindung von Lernschwierigkeiten werden auch Kinder mit besonderen Begabungen gefördert.

Es erfolgen regelmäßige Absprachen in den einzelnen Teams (Klasse, Klassenstufe, Fachgruppe, Förderlehrer).

In Auswertung der erreichten Ergebnisse in den Vergleichsarbeiten „VERA” in Klassenstufe 3 wird im Fach Mathematik auf die Bereiche

-         Zahlen und Operationen und

-         Muster und Strukturen

ab dem Schuljahr 2008/09 unsere verstärkte Aufmerksamkeit gelegt. Ziel ist es, die SchülerInnen durch effektives Üben und Wiederholen zur Steigerung ihrer Fähigkeitsniveaus zu befähigen.

Der Klassenleiter informiert die Eltern regelmäßig (etwa vierteljährlich – Oktober, Februar, April, Juli) über den Leistungsstand des Kindes.

Die Absprache in Lehrerkonferenzen erfolgt monatlich.

Alle Lehrer beteiligen sich am Projekt: “Attraktive Grundschule – Entwicklung der sozialen Schulqualität” Die Arbeit in den Teams trägt dazu bei, unsere Schule attraktiver und moderner zu gestalten.

Die Schwerpunkte sind hier:

-         Die Entwicklung der Arbeit mit den Eltern

-         Partizipation

-         Integration von Schülern mit Migrationshintergrund.

Integration

Schüler, die nicht ausreichend Deutschkenntnisse besitzen, erhalten in der Regel 1 Jahr Förderung Intensivkurs Deutsch (IK). Der Förderlehrer erstellt einen Förderplan für jeden Schüler.

Die unterrichtenden Lehrer nutzen das Vorhandensein verschiedener Kulturen in einer Klasse für die Unterrichtsgestaltung.

Es findet jährlich ein Projekt zum Thema: “Wir sind Kinder einer Welt” statt.

Regelmäßig gestalten Lehrer, Eltern und Schüler ein „Elterncafe”, um besonders Eltern nichtdeutscher Herkunft zu integrieren.

Gesundheit

In jeder Klassenstufe erfolgt eine Ernährungs- und Verbraucherbildung.

Jeder Lehrer achtet auf ausreichend Bewegungsmöglichkeiten für die Schüler.

Dem werden wir durch die Gestaltung bewegungsaktiver Stunden gerecht. Jede Klasse verfügt über eine Spielkiste mit Spielangeboten für die Hofpausen.

Wöchentlich findet in jeder Klasse ein Gesundheitstag statt (gemeinsam kochen, gesundes Frühstück, Besuch außerschulischer Einrichtungen, Gesprächsrunden, Verbraucherinformationen,…)

Schwerpunkte der Gesundheiterziehung sind:

-         Klassenstufe 1: Gesunde Ernährung

-         Klassenstufe 2: Zahngesundheit

-         Klassenstufe 3: Bewegung

-         Klassenstufe 4: Konfliktbewältigung

In Zusammenarbeit mit der Zahnklinik putzen alle SchülerInnen einmal monatlich unter fachkundiger Anleitung in der Schule ihre Zähne und erhalten Tipps zur Zahngesundheit.

Jährlich findet ein thematischer klassenübergreifender Elternabend zur Gesundheitserziehung statt.

In unserer gesunden Schule:

-         herrscht eine Atmosphäre der Hilfsbereitschaft und des Vertrauens

-         gibt es eine offene Kommunikation

-         ist Lob eher die Regel als Strafe

-         werden die Schüler zu sie betreffenden Angelegenheiten gehört

-         bleibt die Vertraulichkeit gewahrt

-         herrscht ein höflicher, auf gegenseitige Achtung beruhender Umgangston

Die Gestaltung der „Vollen Halbtagsschule”

Unsere Schule ist für alle Kinder ab 7.15 Uhr geöffnet – der Unterrichtsbeginn verläuft fließend. Kinder mit Förderbedarf erhalten die Möglichkeit, ab 7.20 Uhr an einer differenzierten Förderung teilzunehmen.

Jedes Kind kann die überwiegend sportlichen sowie musisch-künstlerischen zusätzlichen Angebote nutzen. Sie beeinflussen das Wohlbefinden und die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler positiv.

Zukünftige Schüler unserer Schule erhalten im 2. Halbjahr die Möglichkeit, unsere Schule vorab kennen zu lernen, zu malen, zu basteln und erste Kontakte zu Schülern zu knüpfen.

Angebote der vollen Halbtagsschule im Schuljahr 2008/09

Sie finden 1x wöchentlich statt.

- Sport, (sportliche Spiele, Fußball, Ringen)

- Instrumentalunterricht

- Chor

- Tanz

- Origami

- Junge Künstler, Mal- und Kreativkurs

- Junge Mathematiker

- Schülerzeitung

- Bibliothek

- Schach

- Computerclub

- Fremdsprachen: Englisch, Russisch

- Plattdeutsch

Partizipation

■ Weiterentwicklung der Einbeziehung der Schüler bei der inhaltlichen Gestaltung der Themenbereiche des Unterrichts

■ Mitwirkung bei der Themenfindung bei Projektwochen

■ Schüler erarbeiten ihre Klassenregeln, kontrollieren die Einhaltung der Regeln und legen Sanktionen fest

■ Befähigung zur Einschätzung der Eigen- und Fremdleistung, Kriterien in der Klasse festlegen

■ Schüler gestalten Klassenraum, Schulhaus und Schulhof mit

■ Schüler bestimmen schulische Höhepunkte mit, beteiligen sich an Inhalten

■ Mitwirkung der inhaltlichen Gestaltung der HT-Stunden

■ Schüler erarbeiten einen Plan bezüglich der außerunterrichtlichen Höhepunkte der Klassen

Zusammenarbeit mit den Eltern

■ Wir halten unsere „Türen stets offen”

■ Wir möchten Eltern dazu anregen, Ideen zu formulieren und aktiv mit umzusetzen

■ Wir möchten Themenabende anbieten, um Gesprächsgrundlagen zu schaffen und offene Lernmethoden zu publizieren

■ Wir wollen zur Zusammenarbeit bereite Eltern bestätigen und bestärken

■ Wir wahren stets ein nötiges Maß an Höflichkeit und Takt im Umgang mit den Eltern.

■ Wir üben im Umgang miteinander eine Vorbildfunktion aus

■ Wir beziehen unsere Eltern konkret mit ein, gemeinsame Festlegungen bezüglich der Pflichten und Rechte der Schule zu treffen

■ Es liegt im Ermessen der Kollegen, auf Wunsch der Eltern, Elternbesuche durchzuführen

■ Wir laden die Eltern stets zu Schulhöhepunkten ein

Höhepunkte eines Schuljahres

August

- Einschulungsfeier

September

- Elterneinsatz

Oktober

- Herbstfest

November

- Weihnachtsbasar

Dezember

- Weihnachtsfeiern, Theaterbesuch

Januar

- Mathematikolympiade (Kl. 1 – 4)

Februar

- Fasching

März

- Osterbasar

April

- Elterneinsatz

- Lesewettbewerb

Mai

- Projektwoche (Wir sind Kinder einer Welt)

- Talentefest

Juni

- Kindertagsfest / Sportfest mit Stundenlauf

Juli

- Verabschiedung der 4. Klassen

Kooperationen

- Horte (Puschkin, Wolf, Regenbogen und andere…)

Regelmäßige Zusammenkünfte, gemeinsame Zielvereinbarungen, Teilnahmen an Höhepunkten der Schule

- Zusammenarbeit mit weiterführenden Schulen, Hospitationen der künftigen Klassenleiter Kl. 5 im zweiten Schulhalbjahr in Klassenstufe 4 und Besuch aller Schüler Klasse 4 ihrer zukünftigen Schule

- Universität der Hansestadt Greifswald, Lesepaten

- Musikschule der Hansestadt Greifswald (Unterstützung bei Höhepunkten)

- Stadtbibliothek

- Universitätsbuchhandlung

- Musikschule „Fröhlich”

- Ringerverein

- Schachverein (Hr. Springer)

- Hilfsaktionen für Kinder in Togo

Seit dem 20.02.2008 besteht eine Partnerschaft zu der Grundschule in Piabrebagou bei Dapaong/Togo.

- Projekt „KESS” ( Kinder Eltern Schule System – Projekt) mit der Jugendhilfe (Fa Junghans)

KESS ist eine besondere Art von Schulsozialarbeit. Die SchülerInnen sollen dazu geführt werden, durch neue, selbst gefundene Verhaltensweisen ihre Beziehungen im Schulalltag positiv zu gestalten. (bis Dez. 2008)